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  • Caroline Thiel

Travel Guide: Marrakesh

Ich habe gerade 3 wunderschöne Tage mit meiner Mama in Marokko verbracht. Und wie war Marrakesch?

Bunt. Wild. Atemberaubend.


Marrakech ist wirklich perfekt für einen Kurztrip (gerade im Winter, um etwas Sonne zu tanken).

Der blaue Himmel, die roten Wände, die bunte Auswahl an Gewürzen und Kräutern, Kakteen, dutzende Orangen und Zitronenbäume. Marrakesch ist so unglaublich schön. So unglaublich fotogen.

Reisedauer: 3 Nächte in Marrakech Reisekosten: rund 250€ (pro Person, inkl. Flug) Anreise: Frankfurt Hahn – Marrakech (19€ Hin und Zurück)

Wann ist die beste Reisezeit?

Der Winter ist relativ kühl, der Sommer ist sehr heiß. Daher sind die optimalen Jahreszeiten für Marokko Frühling und Herbst. Wenn man aber (so wie ich) ein bisschen günstiger reisen möchte und Touristenströme vermeiden will, dann sind die Monate Januar, Februar und März die beste Wahl. Tagsüber hatte es oft über 20 Grad und die Sonne war richtig warm und angenehm, sodass sogar ein Top gereicht hat. Abends kühlt es aber stark ab und es kann schonmal bis zu 0 Grad abkühlen.

Where to stay

Wenn man das echte Marrakesch erleben will, sollte man sich definitiv in einem Riad einbuchen. Achja, für all die Kulturbanausen: Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof. Medina die Altstadt.

Riads dienten den reichen Marokkanern früher als Ort für ihre zahlreichen Frauen. Die Zimmer sind meist in den Innenhof ausgerichtet und haben alle ihr eigenes Bad. Ich habe vor meiner Reise wirklich alle Bewertungen durchgelesen und war häufig enttäuscht, weil viele Riads schon Monate im Voraus ausgebucht sind. Also plant euren Aufenthalt rechtzeitig! früh planen! entschieden und sind nicht enttäuscht worden. Ich habe mich nach langer Recherche für das “Riad Ksar Kasbah” (https://www.ksarkasbah-spa.com) entschieden – eine wunderschöne Unterkunft in der Medina. Wir haben insgesamt 420€ für 3 Nächte inkl. Frühstück bezahlt.Die Zimmer sind extrem sauber gewesen, das Personal sehr zuvorkommend. Der Blick am Abend von der Dachterrasse aus – ein Gefühl von 1001 Nacht.


Geld könnt ihr am Flughafen wechseln und ein Visum braucht ihr auch nicht.

Unser Riad hatte einen Flughafenshuttle, der uns direkt in die Medina (10-minütige Fahrt) gebracht hat. Ansonsten sind wir generell immer zu Fuß unterwegs. Meiner Meinung nach kann man auf diesem Wege einen neuen Ort am aller besten erkunden!


What to do & see in Marrakech

Get lost

Ich liebe es, mich einfach treiben zu lassen. Dem Puls der Stadt zu folgen. Es ist allerdings wirklich ratsam minimal die Richtung, in die ihr wollt, auf dem Schirm zu haben. Das hatte ich auch. Wir sind in den ersten 30 Minuten jedoch so falsch gelaufen- das wir statt 40 Minuten zum Jardin Majorelle ganze 70 gebraucht haben. Najach, war dafür ein schöner Spaziergang und nicht der typische Touristenweg.

Le Jardin Majorelle

Natürlich durfte der wunderschöne Garten Jardin Majorelle, der 1980 von Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten Pierre Bergé gekauft und restauriert wurde, nicht ausbleiben. Eine geheimnisvolle und bunte Oase inmitten der Stadt. Der Garten beherbergt Pflanzen aller 5 Kontinente – u.a. riesengroße Kakteen. Ich liebe Kakteen! Wer kennt es nicht? Man ist kein Blogger, wenn man nicht diesen Shot im Portfolio hat! Aber Alright, ich verstehe es. Die Kulisse bietet dazu einfach ordentlichen Nährboden. Wir kamen selbst kaum aus dem Staunen heraus.

Die vorherrschenden Farben sind das Majorelle-Blau (eine Art Kobaltblau, sehr intensiv), Gelb und Orange – insgesamt ein sehr bunt gestaltetes Anwesen. Außerdem ist darin auch das Berber Museum (das einen sehr guten Einblick in das Leben und die Kultur der Berber gibt) und das Yves Saint Laurent Museum. Also: Anschauen und inspirieren lassen 🙂

Kleiner Tipp für eine Verschnaufpause: Ein leckeres Karottensüppchen und frisch gepressten Grapefruitsaft im Café Majorelle schlürfen und weiter gehts.

Souks

Der Souk in Marrakech ist – so sagen manche – der größte Basar Afrikas und einer der schönsten des Orients. Und ja, ich hätte Tage dort verbringen können. Geschweige denn, alles kaufen können. Die zahllosen engen Gässchen ähneln einem Labyrinth, in dem man sich verirren kann. Mystisch, farbenfroh und einfach nur lebendig (Google Maps hilft!). Auf jeden Fall ist ein Besuch des Souks ein absolutes Muss.

Die Bilder, die man zum Teil im Maison de la Photographie gesehen hat, findet man hier wieder.

Männer in Djellabahs sitzen zum Teil am Boden und verkaufen marokkanische Handwerkskunst (Korbwaren, Eisenwaren, Stoffe, Teppiche etc), Gewürze, Nüsse, marokkanische Speisen etc.

In der Luft schwebt ein Geruch aus Zimts, Muskatnuss und frischen Kräutern. Es ist ein absolutes Fest der Sinne!

Solltet ihr euch einkleiden wollen, handeln handeln handeln! Ich bin auch absolut kein Fan davon, aber die preise sind so immens hoch angesetzt, dass folgende Faustegel gilt: ca. 50% vom genannten Preis zu zahlen.


Ensemble Artisanal du Maroc

Das Gegenteil zu dem Aufenthalt in den Souks. Wer in Ruhe stöbern mag und nicht ständig zum Kaufen gezwungen werden möchte, ist hier genau richtig. Hier findest du sämtliche marokkanische Handwerkskunst zu fairen Preisen.

Le Jardin Secret: Kaum zu glauben, dass sich in all dem Gewirr solch ein ruhiger und wohltuender Ort für die Seele und Sinne verbirgt. Der frische Lavendelduft und das Zwitschern der Vögel verwandelen den Garten in eine gründe Oase inmitten der Souks.

Schön, schön, schön! Obwohl von dem ehemaligen Königspalast nur noch die Grundmauern stehen, Fällt es es nicht schwer zu glauben, dass man früher in dem Palast herrschaftlich gehaust hat. Deformiert schön zum durch staunen 🙂

Marrakesch ist definitiv eine kulinarische Stadt. Die Gewürze, das Gemüse, die frisch gepressten Säfte, die es in jedem Restaurant für circa 1,50 Euro gibt. Tajines, Kardamom und Rosenwasser-Joghurt, Couscous Salate und marokkanische Crepes – das sind die typischen Gerichte, die wir rauf und runter gegessen haben.

Tipp: Den Minztee immer OHNE Zucker bestellen! Die Marokkaner süßen wirklich sehr extrem. Ich konnte ihn auf ihre Art nicht trinken. Für alle die Zucker lieben ist es jedoch ein Genuss.

Le Jardin: Ein toller Spot für ein Lunch oder Dinner im Grünen. Perfekt für eine Verschnauf- & Shoppingpause! Genießt das tolle Flair für eine Verschnaufpause.

Man & Jan: ein super hipper Conceptstore. Er liegt direkt neben dem Le Jardin. Neben dem tollem Interior, gibt es eine sehr coole Rooftopterasse. Wenn ihr es nicht zum Lunch oder Dinner schafft, gönnt euch wenigstens einen Kaffee/Tee hier oben. Fürs Dinner zählt wieder: reservieren!

Nomads: Sehr coole, stylischer Location über den Dächern von Marrakech. Es ist das Szene Restaurant in der Medina. Egal, ob zum Kaffee, Lunch oder Dinner- genieß den Ausblick auf die Souks, das Atlasgebirge und natürlich den Sonnenuntergang. Gegen Sonnenuntergang wird es dort sehr schnell sehr voll. Also seid flott oder noch besser: reserviert!

Le Café Majorelle: die Karottensuppe ist zu empfehlen und ein frisch gepresster Saft. Kellner waren eher unfreundlich. Wenn man nach dem Besuch des Gartens aber Hunger hat, ist das auf jeden Fall eine gute Option.

And last but not least…mein persönliches Highlight!

La Famille: Mein Strangersclub in Marrakech. Ein wahres Fundstück, welches man durch eine recht unscheinbare Tür betritt. Es liegt direkt an der meist überfüllten Marktstraße “rue riad zitoun el jdid” in einem mit Bananen- und Olivenbäumen befüllten Innenhof. Der Duft und der Anblick der Zitronen- & Orangenbäume verwandt das Restaurant zu einer Oase. Auf der Speisekarte findet ihr eine vegetarische, mediterrane Auswahl an Säften und Speisen. Man kann zwischen 3 täglich wechselnden Hauptspeisen wählen. Neben dem tollen Ambiente und GIGANTISCHES Essen, gibt es einen hübschen Laden, indem ihr Lederwaren, Schmuck, Keramik und Körben einkaufen könnt. Mein absoluter Favorite! Unbedingt vorbei schauen!




Die perfekte Reiselänge

Marrakesch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Bei meinem nächsten Aufenthalt würde ich allerdings nach 2 Tagen, die Reise Richtung Atlas Gebirge oder Taghazout aufnehmen. Und im Anschluss nochmal 1,2 Tage in Marrakesch verbringen. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach 3 Tagen alle Paläste, Gräber und Gärten gesehen haben Irgendwann hat man alles gesehen. Außerdem hat man wirklich keine Lust mehr aufs Schlendern durch die Souks.

Deshalb 2,3 Tage Marrakesch sind top & ausreichend 🙂


Meine letzten Tipps

GPS: Ohne das GPS auf unseren Handys wären wir in Marrakesch verloren gewesen. Unsere Karten haben uns nur wenig geholfen, da die Straßen und Gassen in Marrakesch selten Namen haben, bzw. diese nirgendwo stehen. Wir haben uns einfach die Mycityapp2go runtergeladen. Das war top!

Laufen vs. Taxi: Taxifahren ist in Marrakesch ein Erlebnis, nur leider für Touristen extrem überteuert. Wir sind jeden Tag 15-20 km gelaufen. Das ist doch der beste Weg eine Stadt zu erkunden! 🙂

Kleidung: Aus Respekt vor der Kultur sollte man sich angemessen kleiden. Fremdes Land, andere Sitten. Diese sollte man meiner Meinung nach Respektieren.

Einstellung: Ich war gespannt, wie es wirklich in den Souks wird, ob man alle 2 Meter angequatscht wird. Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht. Aber ja, auch wir waren nach 3 Tagen etwas reizüberflutet. Man muss einfach offen für ein Abenteuer sein, unbedingt freundlich und entspannt bleiben und ich werde beim nächsten Marrakech Aufenthalt einfach zwischendrin einen Tagesausflug raus aus der Stadt unternehmen.


Mein Marrakech Fazit

Marrakech ist eine traumhaft schöne und unglaublich interessante Stadt! Die drei Tage waren sehr intensiv und teilweise etwas reizüberflutend, aber in den tollen Cafés oder grünen Oasen konnte man sich jeder Zeit zurückziehen und eine kleine Verschnaufpause einlegen. Ich kann einen Trip nach Marrakech nur empfehlen!

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